
Wenn die SIPA SFR 6-Rotationsformmaschine zur Herstellung von PET-Produkten verwendet wird, darf die Erwärmung der Preforms auf keinen Fall dem Zufall überlassen werden. Ungleichmäßige Temperaturverteilungen zeigen sich schnell – es kommt zu Schwankungen in der Wandstärke, Problemen bei der Kristallisation sowie zu Ausschussprodukten, was wiederum die Gesamtproduktivität beeinträchtigt. Der Heizstab der SIPA SFR 6 ist so konzipiert, dass eine zuverlässige Temperaturregulierung im Heiztunnel gewährleistet wird. Dadurch bleibt die Produktionslinie stabil, ohne dass man ständig nachjustieren muss.
Was wirklich wichtig ist
Wir verwenden für den SFR 6-Heizstab einen Kurzwellen-Infrarot-Kristallstrahler, der auf die Absorptionseigenschaften von PET abgestimmt ist. Der Strahler reagiert schnell und ermöglicht eine präzise Steuerung der Temperatur. Die Anordnung der Halogenfäden sowie die Geometrie des Reflektors sorgen dafür, dass die Energie genau dort abgegeben wird, wo sie benötigt wird – also an den Stellen des Preforms, an denen die Wandstärke kontrolliert werden muss – ohne dass Energie verschwendet wird. Alles ist auf den SFR 6 abgestimmt: Die Nennspannung und Leistung entsprechen denen des Maschinenkreises, die Länge des Heizstabs ist kompakt, und es gibt einen R7s-Anschluss für eine einfache Verbindung. Der Kristallstrahler kann thermischen Schäden standhalten, und die innere Geometrie sorgt dafür, dass die Leistung von Schicht zu Schicht konstant bleibt.
Die Realität bei der Verwendung der SFR 6-Rotationsplattform
Die Heizzeit wird durch die Anzahl der Stationen bestimmt. Es ist wichtig, dass die Wärme schnell entsteht und konstant bleibt. Der Heizstab sorgt dafür, dass die Heizkurve in ihre ursprüngliche Form zurückkehrt. Dadurch wird eine schnellere Stabilisierung nach dem Start erreicht, es gibt weniger Variationen zwischen den einzelnen Chargen, und es entstehen weniger Hotspots, die zu einer Dünnerwerdung oder Zerstörung der Produkte führen können.
Vorteile
Als Vorteile gelten ein vorhersehbares Gewicht der Flaschen, eine bessere Leistung bei hohem Auslastungsgrad sowie weniger Unterbrechungen der Produktion zur Justierung. Zudem wird Energie eingespart, da der Strahler nur dann Wärme abgibt, wenn dies benötigt wird – anstatt den ganzen Heiztunnel zu erhitzen.
Praktische Hinweise
Die Installation erfolgt bei der SFR 6 einfach per Steckverbindung. Dennoch sollte man die Ausrichtung des Anschlusses sowie die Toleranzen überprüfen. Eine falsche Ausrichtung führt zu ungleichmäßigem Kontakt, Funkenbildung und verkürzter Lebensdauer des Heizstabs. Die Reflektoren sollten sauber gehalten werden, und die Ausrichtung der Lampe sollte bei Wartungsarbeiten überprüft werden. Die maximale Leistung wird erreicht, wenn der Heizstab sauber ist und richtig eingebaut wurde. Wenn der Heiztunnel staubig ist oder die Umgebungstemperatur hoch ist, muss man mit einer kürzeren Lebensdauer rechnen. Wenn man innerhalb der Nennspannung arbeitet, erhält man eine konstante Leistung von Schicht zu Schicht.