
Warum eine schnelle Reaktionszeit tatsächlich die Stromkosten für Ihren Dampfgarer senkt
Die meisten Menschen glauben, dass Energieeinsparung nur durch eine bessere Isolierung möglich ist. Doch bei Hochpräzisionsdampfgarmaschinen liegt das eigentliche Geheimnis im Heizelement.
Wir verwenden doppelte Quarzröhren, um sogenannte „Zweistufig-Reaktionszeiten“ zu erzielen. Mit anderen Worten: Sobald der Controller den Befehl „Erhitzen“ oder „Stopp“ gibt, handelt der Ofen sofort daraufhin – es gibt fast keine Verzögerung.
Das Problem mit herkömmlichen Heizern
Denken Sie an diese Standard-Heizer mit Metallhüllen. Sie sind schwer, brauchen lange, bis sie heiß werden – und noch länger, bis sie abkühlen. Dadurch entsteht ein sogenannter „thermischer Überschuss“. Im Grunde wird die Stromzufuhr unterbrochen, doch der Heizer strahlt weiterhin Wärme ab. Man muss ständig gegen die Eigenschaften des Geräts ankämpfen – und dabei viel Energie verschwenden, um zu verhindern, dass die Temperatur zu hoch ansteigt.
Quarz hingegen ist etwas ganz anderes. Wir setzen ein Wolframfilament in eine Hochreinheits-Quarzhülle ein. Da die Masse der Röhren sehr gering ist, erreichen sie ihre volle Temperatur bereits in Sekundenschnelle. Wenn die Stromzufuhr unterbrochen wird, hört auch die Wärmeabstrahlung auf. Keine Energieverschwendung mehr!
Doppelte Röhren = doppelte Leistung
Wir nutzen eine Doppelröhrenkonstruktion, um die Strahlfläche zu verdoppeln – ohne dass der Ofen größer werden muss. Dadurch wird sichergestellt, dass sowohl der Dampf als auch die Produkte gleichmäßig mit Infrarotenergie bestrahlt werden.
Es ist zwar leistungsstark – doch es gibt einen Haken: Quarz ist Glas, und Glas kann zerbrechen. Wenn der Ofen zu stark vibriert oder wenn die Regale nicht richtig befestigt sind, können die Röhren zerbrechen. Stellen Sie sicher, dass die Befestigungselemente fest genug sind und das Glas nicht beschädigen.
Alles zusammenbringen
Man kann dieses System nicht einfach mit einem gewöhnlichen mechanischen Thermostaten verbinden und erwarten, dass es funktioniert. Man benötigt einen schnell reagierenden Solid-State-Relais, um die Röhren steuern zu können. Dadurch kann die Wärme in kleinen Zeitabständen abgegeben werden.
Wir haben festgestellt, dass dadurch der gesamte Energieverbrauch um 15–20 % sinkt im Vergleich zu den alten Metallheizern. Dadurch erhält man eine präzisere Temperaturregelung sowie niedrigere Stromkosten. Ein Hinweis: Stellen Sie sicher, dass Ihre Verkabelung für solche schnellen Schaltvorgänge geeignet ist – sonst müssen Sie die abgenutzten Kontakte schon viel früher ersetzen.